Saisonrückblick Die MU17 hat ihre gesteckten Ziele der letzten Saison zwar nicht ganz erreicht, was aber nicht heisst, dass sie schlecht gespielt hat. Gegen gute Mannschaften konnte man mithalten, gegen etwa gleichstarke Teams fehlte zum Teil etwas das Wettkampfglück und manchmal auch die Nervenstärke, welche man für einen Sieg benötigt hätte. Trotz allem machte jeder Spieler während der Saison stetig Fortschritte, welche sich im Mannschaftsspiel widerspiegelten und man sich so als Team ständig weiterentwickelte. Ohne Druck fuhr die Mannschaft zum Abschlussturnier nach Arnheim, da sie damit rechnen musste, gegen die deutschen Teams keine Chance zu haben. Es kam aber anders. Gegen den späteren Turniersieger kassierte man keineswegs eine Klatsche und ging erhobenen Hauptes von Platz. Der bayrische Meister hatte das Spieldiktat stets im Griff und liess uns nur wenige Chancen. Obwohl man noch keine Punkte auf dem Konto hatte, startete das Team topmotiviert in den zweiten Tag. Vor einer tollen Kulisse zeigte die Mannschaft ihre beste Leistung, welche mit ihrem 1. Sieg endete. Sehr müde aber überglücklich trat man in der Nacht die Heimreise mit zwei Siegen im Gepäck an.
Saisonvorbereitung Für die Vorbereitung auf die neue Saison war es für alle Spieler neu, dass auch die Laufschuhe in die Trainingstasche gehörten. Bei nicht immer idealem Wetter drehte jeder genügend Runden, sodass er den Sportpark Bergholz nun gut kennengelernt hatte. Bis zu den Sommerferien wurde das Handball spielen noch ein bisschen zur Seite geschoben, da einige Spieler im Kraft- und Ausdauerbereich erhebliche Defizite aufzuholen hatten. In der zweiten Vorbereitungshälfte konnte man mit einer soliden Basis intensive Trainings durchführen, welche dem einen oder anderen Spieler noch eine Weile in Erinnerung bleiben dürften. Erfreulich ist auch, dass ein Goalie gefunden werden konnte und sein Spielverständnis das Team positiv stimmt, um in der kommenden Saison mit dem vorderen Mittelfeld mithalten zu können. Seit langer Zeit darf wieder einmal ein Team der Juniorenabteilung im Cup mitspielen. Wie weit wir kommen, steht in den Sternen, aber mit etwas Glück liegt einiges drin.
Raphael Josef
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